Den Angaben zufolge wurden "rein vorsorglich" die IT-Systeme mehrerer Geschäftsbereiche an verschiedenen Standorten abgeschaltet. "Kunden, Mitarbeiter und andere Stakeholder können von der Abschaltung betroffen sein", hieß es in einer Mitteilung. Ein Krisenteam arbeite mit internen und externen Sicherheitsexperten daran, die Störung einzudämmen, die Auswirkungen zu minimieren und mögliche Folgen des Vorfalls zu bewerten, erklärte das Unternehmen. Über neue Erkenntnisse werde Nordex informieren, sobald diese vorlägen.

Analyst Constantin Hesse vom Investmenthaus Jefferies belässt die Nordex-Aktie auf "Buy" mit einem Kursziel von 20 Euro. Er setzt auf den beschleunigten Wandel hin zu Erneuerbaren Energien und damit gut gefüllte Auftragsbücher.

Börse Online Einschätzung zur Nordex-Aktie


Nach der starken Vorwoche stehen die Aktien von am Montag nun unter Druck. Die Papiere des Herstellers von Windkraftanlagen sacken um rund fünf Prozent auf 15,66 Euro ab, nachdem sie sich in den vergangenen fünf Handelstagen um bis zu 15 Prozent erholt hatten. Auch die Branchen-Wettbewerber Vestas zollen der jüngsten Stabilisierung Tribut, während Siemens Gamesa in Sichtweite der Zweijahrestiefs dahin trudeln.

Trotz des aktuellen Kursrückgangs notiert die Nordex-Aktie weiterhin über den gleitenden 90- und 200-Tage-Durchschnitten. Börse Online ist für die Nordex-Aktie zuversichtlich eingestellt und hatte vor drei Wochen ein Kursziel von 24,50 Euro ausgegeben.

mmr mit dpa-AFX/rtr