Die Aktien von Rheinmetall kosten am Mittwoch wieder mehr als 1.000 Euro und schieben sich deutlich nach oben. Ist das der Start eines deutlichen Comebacks oder nur ein Strohfeuer?
Die Aktien von Rheinmetall sind zuletzt deutlich abgestürzt und haben sogar den Halt der psychologisch wichtigen Marke von 1.000 Euro verloren. Am Mittwoch hat der DAX-Konzern jetzt dieses Niveau zurückgewonnen.
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Rheinmetall-Aktie wieder über 1.000 Euro
So gewannen die Papiere des Dax-Konzerns fünf Prozent und kehrten mit 1.042 Euro über die runde Marke zurück. Trotz einiger stabilerer Tage zum Ende des Vormonats blieb der Juni mit minus 23,5 Prozent jedoch klar negativ.
Erst in der Vorwoche hatte die Anleger geschockt, dass das deutsche Verteidigungsministerium das milliardenschwere Rüstungsprojekt für sechs Fregatten des Typs F126 beendet hat. Zur Rettung des Projekts hatte sich Rheinmetall ins Spiel gebracht. Experten sahen folglich einen Rückschlag für die Rheinmetall-Ambitionen im Marine-Geschäft. Aber "keinen Schiffbruch" für den Konzern, wie Holger Schmidt von der DZ Bank betont hatte.
Insgesamt währt die Kurskorrektur von Rheinmetall aber schon länger, das Rekordhoch von 2.008 Euro stammt aus dem Herbst 2025. Genährt wird diese von Sorgen um das Tempo beim Umschlag der hohen Auftragsbestände sowie das Produktangebot bei veränderten Kriegsschwerpunkten.
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Rheinmetall-Aktie: Comeback-Start oder nur Strohfeuer?
Angesichts dieser fundamentalen Faktoren und der charttechnischen Situation bei Rheinmetall (klarer Abwärtstrend) ist das Aufbäumen des Kurses am Mittwoch und in den vergangenen Tagen lediglich als Strohfeuer zu bewerten.
Momentan zeigt sich kein Signal für einen strukturellen Momentumwechsel bei den Papieren. Entsprechend rät die BÖRSE ONLINE-Redaktion nicht zum Kauf der Papiere.
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Enthält Material von dpa-AFX
Häufig gestellte Fragen
Was sagt BÖRSE ONLINE zu den Aktien von Rheinmetall?
Die Aktien von Rheinmetall empfiehlt BÖRSE ONLINE aktuell nicht zum Kauf.
Warum sind die Aktien von Rheinmetall zuletzt so stark gefallen?
In der Vorwoche hatte die Anleger geschockt, dass das deutsche Verteidigungsministerium das milliardenschwere Rüstungsprojekt für sechs Fregatten des Typs F126 beendet hat. Zur Rettung des Projekts hatte sich Rheinmetall ins Spiel gebracht. Experten sahen folglich einen Rückschlag für die Rheinmetall-Ambitionen im Marine-Geschäft. Aber "keinen Schiffbruch" für den Konzern, wie Holger Schmidt von der DZ Bank betont hatte.
Warum steigt die Aktie von Rheinmetall?
Die Aktie von Rheinmetall steigt am Mittwoch aufgrund einer technischen Gegenreaktion infolge des Abverkaufs in der vergangenen Woche.
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