Rüstungswerte stehen am Freitag weiter unter Druck, während es gleich zwei entscheidende Entwicklungen in der Branche gibt. Das müssen Anleger jetzt unbedingt wissen.
Am Freitag stehen Rüstungsaktien wie Rheinmetall, Renk & Co. erneut unter Druck. Dies geschieht nicht ohne Grund, denn es gibt wichtige Nachrichten für die Branche.
Wichtige Nachrichten für Rheinmetall, Renk und Co.
Denn zum einen kommt Bewegung in die Verhandlungen über ein Ende des Kriegs in der Ukraine. Und zum anderen steht an der Euronext in Amsterdam der Börsengang des tschechischen Rüstungskonzerns Czechoslovak Group (CSG) bevor, der eine zweistellige Milliardenbewertung erzielen könnte.
In den Vereinigten Arabischen Emiraten sollen am Freitag Vertreter der Ukraine, Russlands und der USA über Frieden reden. Dies war in den Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj in Davos sowie des US-Sondergesandten Steve Witkoff im Kreml vereinbart worden. Es ist das erste Mal seit Wochen, dass Unterhändler der Kriegsparteien Russland und Ukraine damit wieder direkt miteinander sprechen.
Rüstungswerte reagieren üblicherweise negativ auf neue Verhandlungsansätze, auch wenn sich an der grundsätzlichen Bedrohungslage und der Wiederherstellung der Verteidigungsfähigkeit Europas selbst bei einem Kriegsende in der Ukraine wenig ändern dürfte.
Analysten bleiben weiter optimistisch
Zeitgleich bleiben die Analysten weiter optimistisch für Rüstungsaktien. Konkret sehen die Experten für den Rüstungskonzern Rheinmetall vom aktuellen Niveau 21 Prozent Potenzial und raten zum Kauf. Für Renk gibt es im Konsens ebenfalls eine Kaufempfehlung und die Upside wird auf 17 Prozent geschätzt. Bei Hensoldt sind die Marktbeobachter mit 8 Prozent Potenzial etwas vorsichtiger.
Enthält Material von dpa-AFX
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