DAX 15.524 0,4%  MDAX 33.227 0,3%  Dow 34.161 0,0%  Nasdaq 14.003 -1,2%  Gold 1.797 -1,2%  TecDAX 3.412 0,0%  EStoxx50 4.185 0,5%  Nikkei 26.170 -3,1%  Dollar 1,1145 0,0%  Öl 90,0 0,3% 
GESCHÄFTSZAHLEN

Starkes Quartal der DWS verhilft zu einem Befreiungsschlag

Starkes Quartal der DWS verhilft zu einem Befreiungsschlag
14.01.2022 12:17:39

Ein starkes Schlussquartal hat am Freitag die Aktie der Fondsgesellschaft DWS auf den höchsten Stand seit ihrem Rekordhoch im August getrieben. Der Kurs der Deutsche-Bank-Tochter stieg gegen Mittag im SDax um 3,5 Prozent auf 39,24 Euro. Damit war das Papier einer der Spitzenwerte im Nebenwerte-Index der Dax-Familie .

Bereits am Mittwoch war es der Aktie gelungen, die 200-Tage-Linie zu überwinden, die den längerfristigen Trend signalisiert. Jetzt setzt sie sich von dieser Linie immer stärker ab. Allerdings ist es noch ein weiter Weg bis zum Rekordhoch bei knapp unter 42 Euro.

Damals war der DWS-Kurs nach einem Bericht im "Wall Street Journal" über ihr Anlage-Management eingebrochen. Dem Bericht zufolge soll die Fondsgesellschaft ihre Angaben zu Nachhaltigkeitskriterien beim Asset Management zu hoch angesetzt und so Greenwashing betrieben haben. Es gebe erste Untersuchungen durch die US-Behörden, zu denen auch die Börsenaufsicht SEC zählt, hatte es unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen geheißen. Zudem war am selben Tag dann noch von einem Insider kolportiert worden, dass auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) die DWS in diesem Zusammenhang untersucht. Dies alles hatte den Börsenwert der DWS an einem einzigen Handelstag um mehr als eine Milliarde Euro gemindert.

Zu diesem Thema gab nun keine Neuigkeiten. Stattdessen konzentrierten sich die Marktteilnehmer und Aktienexperten auf die vorgelegten Eckzahlen des Schlussquartals. Und diese fielen laut Analysten stark aus.

Die Experten von RBC und Barclays lobten vor allem den bereinigten Vorsteuergewinn. Dieser habe die Marktschätzung dank überraschend hoher Einnahmen aus Performance- und Transaktionsgebühren um mehr als 40 Prozent übertroffen. Auch Jefferies-Analyst Tom Mills schrieb in einer ersten Reaktion von einem "bemerkenswert starken Zahlenwerk". Die Einnahmen aus den Performance-Gebühren seien viel höher ausgefallen als von Experten im Schnitt erwartet.

Einen Wermutstropfen entdeckten die Analysten dennoch: Unisono verwiesen sie auf den Dividendenvorschlag von 2,00 Euro je Aktie für 2021. Dieser sei eine negative Überraschung, da er etwa zehn Prozent unter der Markterwartung liege.

dpa-AFX

Aktien in diesem Artikel

Deutsche Bank AG 11,82 2,64% Deutsche Bank AG
DWS Group GmbH & Co. KGaA 36,72 2,00% DWS Group GmbH & Co. KGaA

Nachrichten zu Deutsche Bank AG

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen

Aktienempfehlungen zu Deutsche Bank AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
27.01.22 Deutsche Bank Kaufen DZ BANK
27.01.22 Deutsche Bank Buy UBS AG
27.01.22 Deutsche Bank Overweight JP Morgan Chase & Co.
27.01.22 Deutsche Bank Sector Perform RBC Capital Markets
27.01.22 Deutsche Bank Buy Warburg Research
mehr Aktienempfehlungen

Nachrichten

  • Nachrichten zu Aktien
  • Alle Nachrichten
pagehit