Steigende Mieten und sinkende Leerstände treiben die Branche. Ein Vonovia-Konkurrent liefert am MIttwoch starke Zahlen – das nährt auch Hoffnungen beim deutschen Branchenprimus.

Der Wohnimmobilienmarkt in Deutschland zeigt sich robust. TAG Immobilien überzeugte in seien Geschäftszahlen für 2025 mit steigenden Mieten, sinkendem Leerstand und einem über den Erwartungen liegenden operativen Ergebnis. Diese Ergebnisse liefern wichtige Hinweise für den gesamten Sektor – und rücken damit auch den DAX-Wert Vonovia in den Fokus der Anleger.

Starker Branchentrend mit klaren Signalen?

TAG Immobilien gab am Mittwoch (18.3.2026) bekannt, dass dem Unternehmen im vergangenen Jahr eine Steigerung des operativen Gewinns (FFO I) um drei Prozent auf 181 Millionen Euro gelungen ist. Das klingt nicht viel, aber damit übertraf das Immobilienunternehmen die eigenen Prognosen. Analysten hatten ebenfalls mit weniger gerechnet. Gleichzeitig sank der Leerstand im deutschen Portfolio von 3,6 auf 3,2 Prozent. TAG erzielte udem auf vergleichbarer Basis ein Mietwachstum von 3,0 Prozent jährlich.

Auch international zeigt die TAG Immobilien Stärke: In Polen legte das EBITDA aus dem Vermietungsgeschäft um vier Prozent auf 247,6 Millionen Euro zu. Diese Zahlen unterstreichen die hohe Nachfrage nach Wohnraum und eine stabile Mietdynamik auch jenseits der deutschen Grenzen. Anleger hoffen nun, dass der sich abzeichnende Branchentrend auch in den Gedschäftszhalen der Vonovia seinen Niederschlag findet. Diese wird der neeu Vonovia-Chef Luka Mucic am morgigen Donnertsag (19.3.2026) veröffentlichen.

Dividenden und Ausblick des DAX-Konkurrenten stützen die Stimmung

TAG Immobilien bestätigte nach den guten Zahlen selbstverständich auch seine Prognosen für 2026 und stellte weiter steigende Ergebnisse sowie höhere Ausschüttungen in Aussicht. Die Dividende soll künftig 50 Prozent der "Funds from Operations" (FFO I) erreichen, nach zuvor 40 Prozent. Für das laufende Jahr bleibt die Ausschüttung mit 40 Cent je Aktie stabil. Die Aktie der AG Immobilien  (ISIN: DE0008303504) reagierte auf das Zahlenwerk positiv und lag zeitweise fünf Prozent im Plus. 

Die Kombination aus wachsender Profitabilität, steigenden Mieten und einer attraktiven Dividendenpolitik stärkt das Vertrauen der Investoren in den gesamten Sektor und dürfte damit auch dem Vonovia-Kurs, der seit Herbst 2024 schwächelt, auf die Beine helfen.

Vonovia vor Zahlen – Spannung steigt

Vor diesem Hintergrund richtet sich der Blick nun definitiv auf Vonovia, die am 19. März 2026 ihre nächsten Geschäftszahlen vorlegt. Anleger achten insbesondere auf Mietwachstum, Leerstandsquote und operativen Gewinn.

Die nächsten Widerstande, die auf die Vonovia-Aktie warten, sind übrigens die 50-Tage-Linie, die aktuell bei 25,64 Euro steht, gefolgt von der 100-Tage-Linie bei 25,80. Übertrifft Vonovia morgen die Schätzungen, könnten diese Widerstände bald der Geschichte angehören.

Fazit

Die Vorzeichen für die Geschäftszahlen von Vonovia am 19. März stehen günstig . Die Vonovia-Aktie (ISIN: DE000A1ML7J1) konnte ihre anfänglichen Gewinne allerdings am Mittwoch nicht halten und notierte am Nachmittag bei 24,45 Euro knapp 1,5 Prozent im Minus. Sollte Vonovia den Trend von TAG morgen bestätigen, können risikobewusste Anleger langsam wieder einen Fuss in die Tür setzen.

Häufige Fragen zur Vonovia-Aktie:

Ist Vonovia eine regelmässige Dividendenzahlerin?
Ja, dieser DAX-Wert verwöhnt seine Aktionäre bisher zuverlässig mit einer Dividendenrendite von üblicherweise 2,5 bis 4,5 Prozent.

Wie hoch ist das aktuelle KGV der Vonovia-Aktie?

Das KGV der Vonovia-Aktie beträgt derzeit lediglich 7,4.

Empfehlen die Analysten die Vonovia-Aktie zum Kauf?
Ja, das Konsensrating lautet "Kaufen" mit einem Kursziel von 32,51 Euro.

Anleger, die nicht auf Einzelaktien setzen wollen, werden vermutlich mit dem «Aktien für die Ewigkeit Index» glücklicher.

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