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Fidelity setzt auf weniger CO2: Klimawandel - eine Bedrohung für Anleger und Unternehmen

Fidelity setzt auf weniger CO2: Klimawandel - eine Bedrohung für Anleger und Unternehmen
17.04.2020 03:40:00

Fidelity Funds - Sustainable Reduced Carbon Bond Fund: Kris Atkinson und Sajiv Vaid suchen gezielt nach Firmen, die sich am Übergang zu einem nachhaltigeren Geschäftsmodell befinden. Von Jörn Kränicke

Auch Fidelity schreibt sich nun auf die Fahnen, sich stärker beim Kampf ge­gen den Klimawandel zu engagieren. Dazu haben sie den Fidelity Funds - Sustai­nable Reduced Carbon Bond Fund aufge­legt. Denn mit einer CO2­-Konzentration, die während der letzten 800 000 Jahre nie so hoch wie heute war, stellt laut Fidelity-­Ma­nager Kris Atkinson der Klimawandel für Anleger und Unternehmen eine erhebliche Bedrohung dar. Er managt den Fonds zu­sammen mit Sajiv Vaid. Das Duo sieht im Kli­mawandel jedoch nicht nur Herausforde­rungen, sondern auch Chancen für Anleger.

Mit einem Portfolio aus globalen Unter­nehmensanleihen wollen Atkinson und Vaid aktiv zur Reduzierung von CO2­Emissionen beitragen. Dazu begrenzen die Fondsmana­ger das Engagement in Unternehmen mit den höchsten CO2­Emissionen und den größten Reserven fossiler Rohstoffe. Ausge­schlossen werden aus dem Fonds nur Tabak­ und Waffenproduzenten. Der zusätzliche Ausschluss von Sektoren mit hohen Emissi­onen würde laut Fidelity ansonsten zu einer Konzentrationen im Finanz­ und Verbrau­cherbereich führen, wo die kohlenstoff be­zogenen Risiken schwieriger zu messen seien. Zudem sehen die Fondsmanager auch keine kohlenstoffarme Alternative zur Ener­gie­ und Versorgungswirtschaft, die immer­hin ein Zwei­Billionen­Dollar­Markt sei. "Überdies können Energieunternehmen Treiber des Wandels sein, wie es etwa Ors­ted und Shell beweisen", sagt Atkinson. Das Duo verfolgt einen aktivistischen Anlagean­satz und sucht gezielt nach Firmen, die sich am Übergang zu einem nachhaltigeren Ge­schäftsmodell befinden. "Einige Anleger ha­ben eine Schwarz­Weiß­Sicht auf grüne In­vestments und ziehen nur Unternehmen mit geringen oder keinen Emissionen in Be­tracht. Um der Bedrohung durch den Klima­wandel zu begegnen, ist es aber sinnvoll, Un­ternehmen, die ihre Geschäftsmodelle öko­logischer gestalten, zu fördern und nicht auszuschließen. Durch eine aktive Zusam­menarbeit mit ihnen können wir dazu beitragen, dass CO2 reduziert wird", sagt er.

Fazit: Der Ansatz von Fidelity, pragmatisch und nicht dogmatisch zur CO2-Reduktion beizutragen, ist vielversprechend.


Bildquelle: BÖRSE ONLINE

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