Wer hart arbeitet, der wird oftmals auch belohnt – das zeigt sich auch an den Aktienmärkten. Dies sind die fünf am härtesten und effektivsten arbeitenden Länder der Welt und ein Weg in diese zu investieren. Doch lohnt sich das wirklich?

In einer kürzlichen Erhebung hat die Plattform Insidier-Monkey die am härtesten und effektivsten arbeitenden Länder der Welt aufgelistet, wobei die Leistung in erwirtschafteten US-Dollar vom BIP pro Stunde ermittelt wurde. 

Denn harte Arbeit zahlt sich aus, was sich auch an der Börse zeigt und für eine aufstrebende Wirtschaft spricht. Beachtlich ist dabei, dass Deutschland in der Erhebung von Insider-Monkey nicht einmal die Top-25 erreichen konnte und damit hinter Ländern wie Griechenland oder Kolumbien zurückblieb.

In diesen Ländern wird am härtesten gearbeitet

Jedoch nun zu den Ländern, welche am härtesten arbeiten. Die Top-5 sind:

5. Südkorea

4. Australien

3. Israel

2. Irland

1. USA

Mit diesen ETFs investieren

Während viele Anleger indessen schon stark in den USA investiert, sind diese anderen leistungsstarken Länder im eigenen Portfolio zumeist unterrepräsentiert. Mit diesen breit gestreuten ETFs können Anleger jedoch in das jeweilige Land investieren:

Südkorea: Franklin FTSE Korea UCITS ETF (IE00BHZRR030)

Australien: UBS MSCI Australia UCITS ETF (IE00BD4TY451)

Israel: iShares MSCI Israel ETF (aktuell nicht in Deutschland handelbar)

Irland: iShares MSCI Ireland ETF (aktuell nicht in Deutschland handelbar)

USA: Vanguard S&P 500 UCITS ETF (IE00B3XXRP09)

(in Deutschland nicht handelbare ETFs können über ein Depot mit Anbindung an Interactive Brokers auch in den USA geordert werden)

Lohnt sich hier ein Investment?

Jedoch stellt sich natürlich die Frage, ob man eine solche Beimischung im eigenen Portfolio überhaupt braucht oder ob ein klassischer MSCI World in Kombination mit einem MSCI Emerging Markets hier nicht auch ausreicht.

Für rein passive Investoren ist die Antwort dabei ganz klar ja. Wer allerdings auf die Trends der Zukunft setzen will, der könnte hier durchaus ein Investment erwägen. Jedoch ist die Arbeitsleistung natürlich nicht die einzige Kenngröße und Anleger sollten auf Basis dieser allein auch keine Entscheidungen im eignen Portfolio treffen.

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