Zuletzt lief es nicht so rund für die Adidas-Aktie. Doch zu Anfang des WM-Jahres bietet sich Anlegern eine geniale Zins-Chance mit dem Sport-und Fußball-Ausrüster. Wie Sie 13 Prozent Zinsen pro Jahr mit Adidas verdienen können.
Mit einer neuen Aktienanleihe können Anleger sich jetzt für ein Jahr hohe Zinsen bei der Adidas-Aktie sichern. Starke Prozente plus Rendite-Puffer sind beim Produkt mit der WKN HM1E4A von HSBC drin. Für wen sich die hohen Zinsen lohnen - und wie Tages- und Festgeld dagegen aussehen.
Mit Adidas Zins-Volltreffer landen und bis 13 Prozent kassieren
Der Ball ist bekanntlich rund und das Spiel dauert 90 Minuten. Bei einer Aktienanleihe läuft es aber so: Statt direkt die Adidas-Aktie zu kaufen, investieren Anleger in ein Zertifikat. Dadurch verzichten Sie zwar auf die Dividende und eventuell auf Kursgewinne. Denn der Gewinn der Aktienanleihe ist mehr oder weniger auf die Höhe der Zinsen begrenzt, die in diesem Fall nominell bei 13,0 Prozent liegen.
Im Gegenzug für den Verzicht auf die Dividende und womögliche Kursgewinne erhalten Anleger bei der Aktienanleihe sichere, zweistellige Zinsen. Die Zinsen würden nur im äußerst unwahrscheinlichen Fall nicht gezahlt, wenn der Emittent HSBC insolvent gehen sollte. Ansonsten sind bei dieser Aktienanleihe nominell 13,0 Prozent Zinsen pro Jahr sicher.
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Für wen lohnt sich dieses Produkt wirklich?
Wenn man neben den sicheren Zinsen auch das gesamte investierte Kapital zurückerhalten möchte, dann muss die Adidas-Aktie am Bewertungstag (13. Januar 2027) auf oder über dem Basispreis von 159,43 Euro notieren. Liegt die Aktie am Bewertungstag unter diesem Basispreis, erhalten Anleger zwar die Zinsen. Doch danach gilt Folgendes, wie die HSBC selbst schreibt: "Liegt der maßgebliche Kurs des Basiswerts am Bewertungstag unter dem Basispreis, wird der Basiswert am Rückzahlungstermin in der durch das Bezugsverhältnis ausgedrückten ganzzahligen Anzahl geliefert. Soweit das Bezugsverhältnis Bruchteile enthält, führen diese zusätzlich zu einer Ausgleichszahlung."
Das Produkt bietet aber auch einen Sicherheitspuffer. Anleihekäufer können durch die Zinsen Verluste bis zu einer bestimmten Höhe abfedern. Da der aktuelle Aktienkurs von Adidas ein Stück über dem Basispreis liegt, haben Anleger zusammen mit den Zinsen einen Rendite-Puffer, der ein ganzes Stück weit vor Verlusten schützt. Wie groß er genau ist, sehen Sparer und Anleger hier.
Anleihe, Aktie – oder vielleicht doch lieber Tages- oder Festgeld?
Das ist eine Frage des Risikotyps und der Erwartungen, die man hinsichtlich der Adidas-Aktie hat. Der Gewinn der Aktienanleihe ist nach oben gedeckelt. Wer glaubt, dass die Adidas-Aktie in den kommenden zwölf Monaten stark steigt, entscheidet sich besser direkt für die Aktie.
Wer aber eher von einer Seitwärtsphase bei Adidas ausgeht, sollte die Anleihe wählen. Da die Aktie derzeit eher dabei ist, einen charttechnischen Boden auszubilden, als in eine klare Aufwärtsbewegung überzugehen, spricht viel für das Produkt.
Wissen sollten Sie aber, dass man trotz Puffer mit der Aktienanleihe auch einen Verlust einfahren kann, wenn die Adidas-Aktie sehr tief fallen sollte. Denn dann gäbe es statt Geld nur Aktien zurück, die in diesem Szenario deutlich weniger wert sein würden als die ursprüngliche Investition.
Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, wählt ein Tages- oder Festgeldkonto und verzichtet auf hohe Zinsen. Die besten Angebote dafür finden Sparer im BÖRSE ONLINE Tagesgeld-Vergleich und im BÖRSE ONLINE Festgeld-Vergleich.
Noch ein wichtiger Hinweis für Anleger:
Adidas hat nichts mit der Aktienanleihe zu tun und die Zinsen werden auch nicht vom Auto-Konzern gezahlt. Der Emittent HSBC hat einfach ein Produkt entwickelt, welches sich auf den Basiswert der Adidas-Aktie bezieht.
Bei den dargestellten Wertpapieren handelt es sich um Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Basiswertes sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Eine ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (den endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument (“Prospekt”)) zu entnehmen. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Produkte, die nicht einfach sind und schwer zu verstehen sein können.
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