Hierauf fahren clevere Zinsfüchse ab: Mit der Porsche AG kassieren Anleger und Sparer jetzt für rund zwei Jahre sportliche Zinsen. Wie das funktioniert und für wen sich das Angebot besonders lohnt.
Denn mit einer neuen Aktienanleihe auf Porsche AG von HSBC können Anleger jetzt für rund zwei Jahre Zinsen in Höhe von nominell 9,11 Prozent pro Jahr kassieren. Und das garantiert. Damit können Sparer Tagesgeld lässig schlagen – und Anleger die Dividende. Doch für wen lohnt sich das genau?
9,11 Prozent Zinsen pro Jahr mit Porsche
Bei einer Aktienanleihe kaufen Anleger nicht direkt eine Aktie, sondern nehmen nur auf bestimmte Weise an ihrer Wertentwicklung teil. In diesem Falle bedeutet es: Anleger, die in die Aktienanleihe auf Porsche investieren, partizipieren am Aktienkurs des berühmten Sportwagen-Herstellers aus Zuffenhausen. Zwar gibt es keine Dividende, doch dafür erhalten Sparer und Anleger garantierte Zinsen von 9,11 Prozent Zinsen pro Jahr - und das für fast 24 Monate. Die Zinsen würden nur im äußerst unwahrscheinlichen Fall nicht gezahlt, wenn der Emittent, die internationale Bank HSBC, insolvent ginge.
Allerdings müssen Anleger dies beachten: Damit sie neben den Zinsen auch das gesamte investierte Kapital zurückerhalten, muss die Porsche-Aktie am Bewertungstag, dem 18. Mai 2028, auf oder über dem Basispreis von 37,52 Euro notieren. Liegt die Aktie am Bewertungstag unter dem Basispreis, so gilt folgendes, wie die HSBC selbst schreibt: "Liegt der maßgebliche Kurs des Basiswerts am Bewertungstag unter dem Basispreis, wird der Basiswert am Rückzahlungstermin in der durch das Bezugsverhältnis ausgedrückten ganzzahligen Anzahl geliefert. Soweit das Bezugsverhältnis Bruchteile enthält, führen diese zusätzlich zu einer Ausgleichszahlung." In diesem Fall erhalten Anleger also die angelaufenen Stückzinsen und Porsche-Aktien ins Depot, hier konkret 26 Stück, zuzüglich einer Ausgleichszahlung von 0,6525 mal Kurs am Bewertungstag.
Hier geht es direkt zur neuen Aktienanleihe von HSBC
Doch lohnt sich ein solches Produkt und wie schneidet es im Vergleich zum Tagesgeld ab?
Perfekt für einen Seitwärtstrend von Porsche
Wichtig zu wissen für Anleger: Die Porsche AG hat nichts mit der Aktienanleihe zu tun und die Zinsen werden auch nicht vom Sportwagen-Bauer gezahlt. Der Emittent HSBC hat ein Produkt entwickelt, welches sich auf den Basiswert der Porsche-Aktie bezieht.
Doch für wen lohnt sich das Produkt? Wer von einem stark steigenden Porsche-Kurs ausgeht, sollte besser die Aktie kaufen, denn die Rendite der Aktienanleihe ist nach oben gedeckelt. Wer eher mit einem Seitwärtstrend rechnet, für den dürfte die Aktienanleihe jedoch gut passen. Was dafür spricht: Die Aktie ist schon stark zurückgekommen, ein weiterer deutlicher Kurseinbruch scheint eher unwahrscheinlich, die Aktie ist charttechnisch unterhalb von 40 Euro gut unterstützt.
Mit dem Produkt erhalten Anleger zudem sichere Zinsen in Höhe von nominell 9,11 Prozent pro Jahr für fast 24 Monate. Die Zinsen dienen zugleich als Puffer gegen Verluste der Aktienanleihe. Natürlich ist das Risiko bei einer Aktienanleihe deutlich höher als beim Tagesgeld. Denn beim Tagesgeld kann man kein Geld verlieren - hier ist das möglich. Allerdings offeriert die Aktienanleihe deutlich höhere Zinsen als das Tagesgeld und bietet zudem Kurschancen nach oben. Das wäre mit Tagesgeld niemals machbar.
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Was Anleger noch wissen sollten
Bei den dargestellten Wertpapieren handelt es sich um Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Basiswertes sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Eine ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (den endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument (“Prospekt”)) zu entnehmen. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Produkte, die nicht einfach sind und schwer zu verstehen sein können.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Porsche AG.