Die Aktie des DAX-Konzerns SAP ist am Freitag auf den tiefsten Stand seit dem Jahr 2024 gefallen und ein Ende der Abwärtsbewegung scheint einfach nicht in Sicht zu sein. Sollten Anleger dennoch zugreifen?

Die Aktien von SAP sind am Freitag im wackeligen Marktumfeld auf das tiefste Niveau seit Anfang 2024 abgesackt. Mit 152,70 Euro kosteten sie 4,5 Prozent weniger als tags zuvor. Seit dem Iran-Krieg verloren sie in drei Wochen mit 10 Prozent etwa so viel wie der Dax.

SAP-Aktie sackt immer weiter ab

SAP-Titel brachten allerdings vor dem Iran-Krieg schon eine Hypothek mit, und sind so mit einem Verlust von gut einem Viertel schwächster Dax-Wert im laufenden Jahr. Der europäische Softwaresektor leidet im bisherigen Jahresverlauf enorm unter Verdrängungssorgen durch Künstliche Intelligenz.

Analysten hatten zuletzt immer wieder versucht, die Anleger zu beruhigen. So sehen die Marktbeobachter bei der Aktie von SAP vom aktuellen Niveau bei dem DAX-Wert fast 60 Prozent an Kurspotenzial. Zu einer Trendwende kam es bisher aber nicht. Der schwache Gesamtmarkt mit Inflations- und Konjunktursorgen bietet aber auch kein günstiges Umfeld dafür.

Sollten Anleger jetzt bei der Aktie von SAP zuschlagen?

Doch sollten Anleger in dieser Situation bei der Aktie von SAP zuschlagen? Vermutlich nicht.

Bisher hat es der Titel nicht geschafft einen Boden im Chart auszubilden, was angesichts der negativen Nachrichtenlage für weitere Kursverluste in den kommenden Tagen spricht. Einzig sehr langfristig orientierte Anleger mit guten Nerven können bereits mutig zugreifen, für alle anderen gilt es allerdings abzuwarten bis sich die aktuelle Lage beruhigt hat.

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SAP (WKN: 716460)

Enthält Material von dpa-AFX

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