DORTMUND (dpa-AFX) - Der Elektrolysespezialist Thyssenkrupp Nucera hat im zweiten Geschäftsquartal weniger umgesetzt und verdient als von Experten erwartet. Der Erlös sank wegen Einmaleffekten im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um drei Viertel auf 50 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Freitagabend mit. Der Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) weitete sich von 4 auf 65 Millionen Euro aus. Auch hierfür seien Sondereffekte verantwortlich.

Der Auftragseingang habe mit einem Plus von 279 Prozent auf 316 Millionen Euro hingegen über den Markterwartungen gelegen, hieß es weiter. Maßgeblich für den starken Anstieg war den Angaben zufolge die Buchung des 300-Megawatt-Wasserstoffprojekts in Spanien, das Mitte März 2026 unterzeichnet wurde. Das Projekt habe bereits im zweiten Quartal 2025/26 erfasst werden können statt wie erwartet im zweiten Halbjahr des Geschäftsjahres.

An seinen Zielen für 2025/26 hält das Unternehmen fest. Der Aktienkurs von Thyssenkrupp Nucera lag zuletzt im nachbörslichen Geschäft auf der Handelsplattform Tradegate auf dem Niveau des Xetra-Schlusskurses./he/edh

Quelle: dpa-Afx