Die Aktie des Sportartikelherstellers Adidas gerät am Dienstag gehörig unter Druck. Das steckt konkret hinter dem Abverkauf und so geht es für den beliebten deutschen Wert weiter.

Die Aktien von Adidas leiden am Dienstag unter der Kehrtwende in der Einschätzung durch die Bank of America.

Adidas-Aktie rauscht ab

Konkret hatte Analyst Thierry Cota von der Bank of America die Einstufung für den Sportartikelhersteller um gleich zwei Stufen von "Buy" auf "Underperform" gesenkt.

Die Adidas-Aktie hatte in den vergangenen Wochen seit ihrem November-Tief um bis zu 14 Prozent zugelegt, wohl auch in der Hoffnung auf eine vorteilhafte Wirkung der 2026 anstehenden Fußball-Weltmeisterschaft. Doch Cota stellte sich in einem Sektorausblick auf das neue Jahr die Frage, wo der erhoffte Aufschwung bleibt.

Er rechnet damit, dass sich die Abwertung des Sektors fortsetzen wird. Neben Adidas stufte er auch JD Sports ab, behielt aber sein neutrales Votum für den Konkurrenten Puma bei.

Wie geht es mit der Aktie weiter?

Keine guten Aussichten also für Adidas, und angesichts eines Kurssturzes von in der Spitze sechs Prozent scheint sich die stufenweise Abwärtsbewegung der Aktie fortzusetzen. Besonders kritisch könnte es nun werden, wenn die Tiefs bei 150 Euro unterschritten werden, denn dann droht ein deutlicher Sturz nach unten.

Gleichzeitig sieht die Mehrheit der Analysten, konträr zur Meinung der Bank of America, die aktuelle Kursschwäche als eine Einstiegschance. Im Konsens raten die Marktbeobachter zum Kauf und sehen ein Kurspotenzial von 33 Prozent. Ein Kauf erscheint angesichts der charttechnischen Situation aber nur etwas für antizyklische Anleger mit einer Vorliebe für Turnaround-Storys.

Adidas (WKN: A1EWWW)

Enthält Material von dpa-AFX

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