Heute steht die BASF-Aktie unter Druck: Sie verliert mehr als 2,5 Prozent aufgrund einer schlechteren Einschätzung der Analysten. Zudem sieht es im Chart nicht gut aus. Sollten Anleger jetzt verkaufen?

Am Morgen zählt die BASF-Aktie zu den Verlierern im DAX. Das Papier verliert 2,54 Prozent auf 44,54 Euro. Der Hauptgrund dafür ist ein neues Kursziel der Großbank HSBC. Dabei senkt diese ihr Kursziel für den deutschen Chemie-Konzern von 57 Euro auf 46 Euro und nimmt die Kaufempfehlung zurück. Aktuell rät HSBC nur noch zum Halten der BASF-Aktie. Doch sollten Anleger vielleicht sogar besser verkaufen?

BASF-Aktie ist angeschlagen

Neben der schlechteren Einschätzung der HSBC-Experten bildet die BASF-Aktie heute im Chart auch ein Todeskreuz. Bedeutet: Die 50-Tage-Linie schneidet die 200-Tage-Linie von oben und generiert somit ein Verkaufssignal. Wer eher kurzfristig bei BASF investiert ist oder die Position nicht mehr lange halten kann und will, der nimmt jetzt Gewinne mit und begrenzt Verluste. Im Chart sieht es nämlich verheerend aus und wenn es bald keine guten Nachrichten gibt, so wird der Abwärtstrend voraussichtlich erstmal fortgesetzt werden. 

Insgesamt sehen die Analysten bei Bloomberg zwar noch ein durchschnittliches Kursziel von 54,46 Euro, was ein Potenzial von mehr als 20 Prozent bedeutet. Doch aktuell dürfte eher die Fantasie fehlen, woher der Aufwärtsschwung kommen soll. Anleger müssen nun aber nicht in Panik verkaufen, ihre Risiken sollten sie aber begrenzen.

BASF (WKN: BASF11)

Fundamentale Bewertung bei BASF stimmt

Denn die Bewertung mit einem KGV von 8,5 für 2024 und einer Dividendenrendite von 7,31 Prozent stimmt aktuell. Auch sehen die Analysten für das nächste Jahr wieder Wachstum, doch aktuell dürfte BASF durch ein Tal der Tränen gehen. Anleger achten jetzt darauf, dass die Aktie das Niveau von 44 Euro halten kann. Gelingt dies, so können wieder erste Positionen eröffnet werden. Rauscht die BASF-Aktie aber durch die 44 Euro durch, so kommt die nächste wichtige Zone bei 38 Euro bis 40 Euro. 

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Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BASF.