Diese Pläne könnten unter Umständen erst 2018 umgesetzt werden. Bis dahin seien die Anleger bei ihren Investmententscheidungen "gefangen". Außerdem bestünden Unsicherheiten über die Entwicklung des globalen Handels unter anderem durch die Neuverhandlungen des Nafta-Abkommens mit Mexiko und Kanada.
"Wir leben derzeit in einer bipolaren Welt", sagte Fink. Konzernchefs aus Europa und den USA hätten ihm in Gesprächen gesagt, dass sie sehr optimistisch mit Blick auf die Zukunft seien. Derzeit wollten sie jedoch nicht investieren. Nach der Rally an den US-Börsen infolge Trumps Wahl riefen bereits die bekannten Bond-Investoren Jeffrey Gundlach und Bill Gross zur Vorsicht auf. Der US-Investor George Soros hat angesichts der Unsicherheiten über die Politik Trumps gewarnt, die Märkte könnten ins Stocken geraten könnten.
BlackRock verwaltet ein Vermögen von 5,1 Billionen Dollar.
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