"Swing low" unterstreicht Erholungschancen
Wenngleich eine überzeugende Aufwärtsreaktion sicher anders aussieht, steigen dennoch die Chancen auf eine Aufwärtsreaktion beim Euro-BUND-Future. Zunächst trägt hierzu die markante Unterstützungszone aus dem Aufwärtstrend seit Januar (akt. bei 148,30) und dem Fibonacci-Cluster aus der 23,6%-Korrektur des Hausseimpulses seit September vergangenen Jahres sowie dem 50%-Fibonacci-Retracement der Aufwärtsbewegung seit Mitte Juni (148,24 bzw. 148,21) bei, die zuletzt ausgelotet wurde. Auf dieser Basis liegt inzwischen ein sog. "swing low" vor, denn das Tief vom 10. September bei 148,02 wird von zwei höherliegenden Tiefs eingeschlossen. In der Vergangenheit hat dieses charttechnische Phänomen häufig zumindest temporäre Gegenbewegungen eingeleitet. Ein erstes Erholungsziel steckt das Tief vom 13. August bei 149,07 ab, bevor die 38-Tages-Linie (akt. bei 149,63) ins Blickfeld der Anleger rückt. Um das Umkehrmuster in Form des beschriebenen "swing lows" nicht zu negieren, sollte der Euro-BUND-Future zukünftig nicht mehr unter das o. g. Verlaufstief bei 148,02 zurückfallen.

Euro-BUND-Future (Daily)


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