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Newsticker Corona: Günther (CDU) - Tests so schnell wie möglich kostenpflichtig machen

Newsticker Corona: Günther (CDU) - Tests so schnell wie möglich kostenpflichtig machen
30.07.2021 17:47:00

Es folgen aktuelle Entwicklungen rund um die Virus-Pandemie:

17.42 Uhr - Der Bund sollte Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther zufolge Corona-Tests so schnell wie möglich kostenpflichtig machen. Als Datum nennt der CDU-Politiker einem Vorab der Zeitung "Welt" zufolge den 20. September. "Bis dahin hätte jeder bisher Ungeimpfte noch die Chance, sich vollständig impfen zu lassen." Die Kosten für einen Antigen-Schnelltest liegen demnach zwischen 20 und 30 Euro.

16.50 Uhr - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht bislang keine höhere Sterblichkeit durch die Delta-Variante. Das gibt die WHO-Expertin Maria Van Kerkhove bekannt.

16.33 Uhr - Die Immunologin Christine Falk zeigt sich kritisch zu Berichten aus den USA, wonach die Seuchenbehörde CDC Delta als so ansteckend wie die Windpocken einstuft. "So weit würde ich nicht gehen", sagt die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Immunologie der Funke Mediengruppe einem Vorabbericht zufolge. Windpocken könnten über mehrere Meter über die Luft übertragen werden. "Ich vermute hinter der drastischen Wortwahl auch eine politische Motivation", erklärt Falk. Sie spricht von einem "Kardinalfehler" der USA, im Gegensatz zu Deutschland die Maskenpflicht, Abstands- und Hygieneregeln zu früh aufgehoben zu haben. "Es braucht ein dramatisches Szenario, um die Bevölkerung wieder einzufangen."

16.09 Uhr - Die sogenannte Delta-Mutation hat in Italien innerhalb eines Monats fast alle andere Varianten des Coronavirus verdrängt. Stand 20. Juli sei Delta für knapp 95 Prozent aller Neuinfektionen verantwortlich, gibt das Nationale Gesundheitsinstitut (ISS) bekannt. Ein Monat zuvor habe der Anteil noch bei fast 23 Prozent gelegen.

15.55 Uhr - Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) lehnt eine Kontrolle von Impf- oder Testnachweisen durch das Zugpersonal ab. "Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter waren und sind keine Maskenpolizei, und sie sind auch keine Corona-Test-Kontrolleure", sagt EVG-Chef Klaus-Dieter Hommel. Dies sei eine staatliche Aufgabe. "Die Kontrolle, ob Reisende ihre Impfung, ihre Genesung oder einen Negativtest vorweisen können, ist somit Aufgabe der Bundespolizei." Deutsche-Bahn-Chef Richard Lutz hatte am Donnerstag auf die Frage, wer kontrollieren soll, ausweichend reagiert.

15.36 Uhr - Das Bundeskabinett hat die neue Einreise-Verordnung beschlossen. Wer ab Sonntag, den 1. August einreist, muss einen negativen Test vorweisen können, wie die Bundesregierung mitteilt. Geimpfte und Genesene sind davon ausgenommen.

15.00 Uhr - Das Robert-Koch-Institut (RKI) ändert seine Angaben zur Sieben-Tage-Inzidenz. Nachdem das RKI am Morgen einen Wert von 17,0 gemeldet hat, gibt es seit Mittag einen Wert von 16,5 an. Einen Grund für die Änderung gibt es vom RKI zunächst nicht. Der Inzidenzwert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. Bereits am Donnerstag hatte das Institut Werte seiner täglichen Corona-Statistik im Tagesverlauf geändert.

13.50 Uhr - Deutschland stuft Südafrika ab Sonntag nicht mehr als Virusvariantengebiet ein. Die auch in Deutschland vorherrschende Delta-Variante habe die Beta-Variante dort mittlerweile weitgehend verdrängt, sagt eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums zu Begründung. Mit der Herabstufung entfallen etwa das Beförderungsverbot und harte Quarantäneauflagen. Südafrika wird nun als Hochrisiko- oder Hochinzidenzgebiet eingestuft. "Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss nur noch für zehn Tage in Quarantäne, kann sie aber durch einen Test auf fünf Tage verkürzen." Heruntergestuft werden auch afrikanische Länder wie Namibia, Botsuana, Malawi, Mosambik, Sambia und Simbabwe.

12.40 Uhr - Das Coronavirus verbreitet sich in Japan nach den Worten von Ministerpräsident Yoshihide Suga mit einer noch nie dagewesenen Geschwindigkeit. Ursache sei die hochansteckende Delta-Variante. Vor allem bei Menschen in einem Alter zwischen 40 und 60 Jahren stiegen die Infektionen. Der Regierungschef ruft dazu auf, nicht die Olympischen Spiele in Tokio zu besuchen sondern die Wettkämpfe von zu Hause aus zu verfolgen.

11.45 Uhr - In Russland registrieren die Gesundheitsbehörden 23.564 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Allein in Moskau seien es knapp 3500 Fälle, teilt die Corona-Arbeitsgruppe der Regierung mit. Die Zahl der Menschen, die nachweislich mit oder an dem Coronavirus gestorben sind, steigt demnach um 794 auf 157.771. Das staatliche Statistikamt Rosstat kommt auf rund 290.000 Tote im Zeitraum von April 2020 bis Mai 2021. Rosstat bezieht sich auf übermäßige Todesfälle in den Statistiken. Einige Epidemiologen sind der Auffassung, dies sei der beste Weg, um die tatsächliche Zahl der Corona-Toten zu ermitteln.

10.35 Uhr - Der Ausnahmezustand für Tokio wird angesichts steigender Infektionszahlen bis zum 31. August verlängert. Außerdem erlässt Ministerpräsident Yoshihide Suga den Ausnahmezustand für vier weitere Präfekturen. Drei davon liegen in der Nachbarschaft von Tokio, wo derzeit die Olympischen Spiele ausgetragen werden. Die japanische Hauptstadt meldet 3300 Neuinfektionen binnen 24 Stunden, das sind etwas weniger als der Rekordwert von 3865 vom Donnerstag. Das Gesundheitssystem wird zunehmend belastet, in Tokio sind bereits 64 Prozent der Intensivpflegebetten für Covid-19-Patienten belegt.

09.40 Uhr - Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 2454 neue Positiv-Tests. Das sind 365 mehr als am Freitag vor einer Woche, als 2089 Neuinfektionen gemeldet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 17,0 von 16,0 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 30 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen 24 Stunden auf 91.637. Insgesamt fielen in Deutschland bislang fast 3,77 Millionen Corona-Tests positiv aus.

09.20 Uhr - Die Mehrheit der Deutschen ist einer Umfrage zufolge dafür, dass es für vollständig Geimpfte und Genesene weniger Einschränkungen geben soll als für Ungeimpfte. 60 Prozent der Befragten finden dies richtig, wie eine Umfrage Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF ergibt. 37 Prozent lehnen dies ab. Eine Impfpflicht hingegen wird von 64 Prozent abgelehnt und von 33 Prozent befürwortet.

08.35 Uhr - In Tschechien erhalten Staatsbeschäftigte zwei zusätzliche freie Tage, wenn sie sich gegen das Coronavirus impfen lassen. Dies habe die Regierung beschlossen, teilt Ministerpräsident Andrej Babis mit. "Das Ziel ist eine maximale Impfung, um uns vor einer Ansteckung aus dem Ausland zu schützen." Bislang sind in Tschechien 4,74 Millionen der insgesamt 10,7 Millionen Menschen vollständig geimpft.

07.50 Uhr - In Indien registriert das Gesundheitsministerium 44.230 Neuinfektionen - das ist der höchste Wert an einem Tag seit drei Wochen und der jüngste Hinweis auf einen besorgniserregenden Anstieg der Infektionszahlen. Insgesamt haben sich bislang mehr als 31,57 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt, weltweit ist das der zweithöchste Wert nach den USA. Die Zahl der Todesfälle steigt um 555 auf 423.217.

07.30 Uhr - Der Höhepunkt der Infektionszahlen in Japan ist nach Einschätzung von Wirtschaftsminister Yasutoshi Nishimura noch nicht erreicht. "Die Infektionen nehmen zu. Die Situation ist extrem ernst", sagt er vor dem Parlament. Ein Grund sei der hohe Anteil der ansteckenderen Delta-Variante an den Infektionen. Nishimura ist in der Regierung für den Kampf gegen das Coronavirus verantwortlich.

05.30 Uhr - Im australischen Sydney, das mit einer Rekordzahl von Coronavirus-Fällen zu kämpfen hat, verschärfen die Behörden die Beschränkungen in acht Stadtbezirken. Mehr als zwei Millionen betroffene Einwohner dürfen sich nur in einem Radius von fünf Kilometern um ihre Häuser aufhalten und müssen Masken tragen, wenn sie das Haus verlassen. Das Militär und die Polizei sollen die Einhaltung der Regeln überwachen. Die Polizei ist sogar befugt, Unternehmen zu schließen, die gegen die Vorschriften verstoßen.

04.35 Uhr - CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat sich dafür ausgesprochen, die Pandemie nicht mehr hauptsächlich an der Sieben-Tage-Inzidenz zu bewerten. "Der Inzidenzwert in seiner singulären Betrachtung hat sich überholt. Er kann als Frühwarnsystem dienen, aber nicht mehr automatisch zu Beschränkungen führen", sagt Dobrindt der "Augsburger Allgemeinen" (Freitagausgabe) einem Vorabbericht zufolge. Laut Dobrindt brauche es wegen des bereits teilweise bestehenden Impfschutzes stattdessen eine Kombination aus Inzidenz, Fortschritt der Impfkampagne und der Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern.

02.45 Uhr - Japans Regierung will den Ausnahmezustand bis zum 31. August auf drei Präfekturen in der Nähe der Olympia-Gastgeberstadt Tokio und die westliche Präfektur Osaka ausweiten. Wirtschaftsminister Yasutoshi Nishimura, der Japans Pandemiebekämpfung anführt, schlug dies vor einem Gremium aus Experten vor. Er wolle den starken Anstieg von Coronavirus-Fällen im gesamten Land mit allen Mitteln eindämmen, so der Minister. Die japanische Hauptstadt meldete für Donnerstag eine Rekordzahl von 3865 Infizierten.

01.00 Uhr - Der Der Bundesverband der Lehrkräfte für Berufsbildung (BvLB) fordert zum Start des neuen Ausbildungsjahres von der Politik mehr Einsatz für einen sicheren Präsenzunterricht. "Die Berufsbildner wollen endlich wieder sicheren Präsenzunterricht für Schülerinnen und Schüler der beruflichen Bildung und raus aus dem ewigen Hin und Her mit dem Wechselunterricht", sagt BvLB-Bundesvorsitzender Joachim Maiß dem Redaktionsnetzwerk Deutschland einem Vorabbericht zufolge. Es könne nicht sein, dass die Politik die Schulen immer wieder ausklammere und die Gefahrensituation durch die Pandemie herunterspiele. Gute Bildung brauche Vertrauen und Verlässlichkeit. Es brauche mobile Luftfilter in allen Klassenräumen, zusätzlich müsse den Jugendlichen ein niederschwelliges Impfangebot unterbreitet werden.

rtr

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