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Newsticker Corona: Kanada - Haben jetzt genug Impfdosen für alle Berechtigten

Newsticker Corona: Kanada - Haben jetzt genug Impfdosen für alle Berechtigten
27.07.2021 17:35:00

Es folgen aktuelle Entwicklungen rund um die Virus-Pandemie:

17.31 Uhr - Kanada hat Ministerpräsident Justin Trudeau zufolge jetzt genug Impfstoff vorrätig, um alle Berechtigten versorgen zu können. Mit dem Kauf von 66 Millionen Dosen liege seine Regierung zudem vor der angepeilten Frist Ende September. In Kanada wird spekuliert, dass Trudeau vorgezogene Wahlen ausrufen könnte und dabei mit Erfolgen im Kampf gegen die Pandemie werben will.

17.22 Uhr - Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) dringt auf eine schnelle Regierungsentscheidung zur Verschärfung der Einreiseregeln. "Wir müssen alles tun, um eine vierte Welle zu verhindern. Dazu gehört auch, dass Reiserückkehrer künftig bei jeder Einreise einen negativen Corona-Test haben, egal aus welchem Land sie zurückkommen", sagt er "Bild". "Über die Details einer solchen Regelung reden wir derzeit in der Bundesregierung. Die Bedenken einiger Ministerien konnten der Gesundheitsminister und ich noch nicht ausräumen, aber wir sollten das schnell entscheiden." Die Kontrolle der Tests erfolge dann "wie bisher durch die Beförderer", zum Beispiel bei der Einreise mit dem Flugzeug oder im Individualverkehr "stichpunktartig im Rahmen der Schleierfahndung". Stationäre Grenzkontrollen werde es aber nicht geben. "Wer nachweislich geimpft oder genesen ist, braucht natürlich keinen Test", ergänzt Seehofer.

16.43 Uhr - Angesichts gestiegener Positiv-Tests will die US-Gesundheitsbehörde CDC offenbar auch vollständig Geimpften wieder das Tragen einer Maske nahelegen. Wie Reuters von Insidern erfuhr, wird diese Empfehlung zumindest für Innenräume unter gewissen Umständen erwogen. Details seien aber noch nicht geklärt. Die CDC wollte sich nicht dazu äußern, hat aber eine Pressekonferenz zur Corona-Lage für 21.00 Uhr (MESZ) angesetzt. Im Mai hatte sie Geimpften das Weglassen eines Mund-Nase-Schutzes im Freien und in vielen Innenräumen freigestellt.

16.04 Uhr - Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, spricht sich gegen Einreise-Verschärfungen aus. "Es kann nicht sein, dass bei steigenden Inzidenzen die Diskussion um notwendige Maßnahmen zuerst auf dem Rücken der Reisebranche und der Urlauber ausgetragen wird", erklärt der beim Bundeswirtschaftsministerium angesiedelte CDU-Politiker. "Die Bestimmungen der Einreiseverordnung haben uns auch in Zeiten mit höheren Inzidenzen gute Dienste erwiesen - dafür sind sie ausgelegt. Es ist nicht nachvollziehbar, dass bei steigenden Impfquoten überwiegend von Verschärfungen gesprochen wird."

14.37 Uhr - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder kritisiert das Tauziehen um verpflichtende Corona-Tests für Reiserückkehrer. Der Vorschlag von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), ab dem 11. September alle Heimkehrer auf das Virus zu testen, laufe ins Leere, sagte Söder am Dienstag nach einer Sitzung des bayerischen Kabinetts. Bis dahin seien auch die Ferien in Bayern zu Ende. "Es ist halt alles sehr spät. Die Ferientermine sind ja nicht vom Himmel gefallen." Deutschland brauche frühzeitig klare Linien für den Umgang mit der Corona-Pandemie für den Herbst, forderte der CSU-Chef. "Wir dürfen nicht einfach in den Herbst hineinstolpern. Es wird nicht reichen zu hoffen, dass der Corona-Kelch vor der Bundestagswahl an uns vorbeigeht und wir nichts entscheiden müssen." Für viele Bürger sei Sicherheit zumindest gleichrangig mit der Wiedererlangung der Freiheitsrechte. Das könne auch über den Ausgang der Bundestagswahl entscheiden, sagte Söder. Er habe Zweifel, dass die Impfquote in Deutschland bis dahin hoch genug sein werde, um alle Beschränkungen aufzuheben. Diese sollten dann aber nur für Nichtgeimpfte gelten. "Wir werden eine deutliche Pandemie der Nichtgeimpften haben", warnte Söder. Eine Impfpflicht lehnte er erneut ab. Der freie Zugang zu Sport- und Kulturveranstaltungen oder auch zu Messen sei der vielleicht entscheidende Anreiz, sich impfen zu lassen. In Deutschland sind 49,7 Prozent der Gesamtbevölkerung vollständig geimpft, mindestens eine Impfdosis haben 61 Prozent erhalten. Bayern hinkt mit einer Quote von 47,3 Prozent vollständig Geimpfter Ländern im Norden wie Bremen (57,7 Prozent) oder Schleswig-Holstein (52,1 Prozent) hinterher. Schlusslicht ist Sachsen mit 45,8 Prozent. Einen weiteren Lockdown hält Söder für unnötig. Auch die bayerischen Schulen will er offen halten. Die Landesregierung beschloss am Dienstag in den ersten beiden Wochen nach Beginn des Schuljahres im September - unabhängig von der Inzidenz - deshalb eine umfassende Maskenpflicht auch in den Klassenzimmern. "Wir wollen keine Schulschließungen durch eine Quarantäne durch die Hintertür", sagte der Ministerpräsident. Alle Schüler ab zwölf Jahren sollen von Mitte August an ein Impfangebot erhalten.

13.18 Uhr - Premierminister Boris Johnson warnt vor voreiligen Schlüssen angesichts einer sinkenden Infektionsrate in Großbritannien. "Die Menschen müssen weiterhin sehr vorsichtig bleiben, und das ist auch der Ansatz der Regierung", erklärt der Regierungschef. In Großbritannien ist die Zahl der neuen Positiv-Tests sechs Tage in Folge gesunken.

12.01 Uhr - Großbritannien könnte nach Ansicht des Epidemiologen Neil Ferguson vom Imperial College in einigen Wochen die Coronavirus-Pandemie überwunden haben. Er sei zuversichtlich, dass man Ende September oder im Oktober auf den größten Teil des Pandemie-Geschehens zurückblicken könne, sagt er der BBC. Grund sei der Impferfolg. In Großbritannien fallen sei sechs Tagen die täglichen Neuinfektionen.

12.06 Uhr - In der Olympia-Stadt Tokio ist die Zahl der täglichen Neuinfektionen auf den höchsten Wert seit Ausbruch der Coronavirus-Pandemie gestiegen. Insgesamt seien am Dienstag 2848 neue Fälle erfasst worden, teilten die Behörden mit. Am Montag waren es 1429 Fälle, doppelt so viele wie eine Woche zuvor. Krankenhäuser bereiteten sich auf die Aufnahme zusätzlicher Covid-19-Patienten vor. Die Zahl der Betten für diese Fälle soll um etwa 440 auf 6406 erhöht werden, berichtete der Sender TBS. Japans Ministerpräsident Yoshihide Suga erklärte, die neue Lage stelle kein Problem für die Olympischen Spiele dar. Er rief allerdings die Tokioter auf, von zu Hause aus zu arbeiten, um kein unnötiges Infektionsrisiko einzugehen. Damit droht den ohnehin in Teilen der Bevölkerung umstrittenen Olympischen Spielen weitere Kritik. Die Wettkämpfe waren wegen der Pandemie bereits um ein Jahr verschoben worden. Viele Japaner fürchten, das Virus könne durch die Athleten und ihre Begleiter eingeschleppt werden. In einer am Montag von der Zeitung "Nikkei" veröffentlichten Umfrage forderten 31 Prozent der Befragten den Abbruch oder die Verschiebung der Spiele. Der frühere Direktor am Institut für das Gesundheitswesen am King's College in London, Kenji Shibuya, führte den Anstieg der Infektionen auf die Verbreitung der hochansteckenden Delta-Variante zurück. Es sei allerdings unmöglich zu bestimmen, wie groß der Anteil der Olympischen Spiele an dieser Entwicklung sei. Bislang haben nach Reuters-Zählung erst 36 Prozent der Japaner zumindest eine Impfung erhalten. Für die im Vergleich zu anderen Industrieländern schleppende Kampagne wird auch Suga verantwortlich gemacht. Seine Popularitätswerte sind auf den niedrigsten Stand seit seinem Amtsantritt im vergangenen September gesunken.

11.10 Uhr - Die EU wird nach eigenen Angaben ihr Ziel erreichen und bis Ende des Sommers 70 Prozent der erwachsenen Bevölkerung gegen das Coronavirus vollständig geimpft haben. Bereits jetzt hätten 70 Prozent der über 18-Jährigen ihre erste Dosis eines Vakzins erhalten, teilt die EU-Kommission mit. 57 Prozent der Erwachsenen seien vollständig geimpft. Die Prognosen zeigten, dass die EU ihr Impfziel erreichen werde.

09.06 Uhr - In der Olympia-Stadt Tokio steigen die Neuinfektionen auf über 3000 registrierte Fälle - so viele wie nie an einem einzigen Tag. Das berichtet die Nachrichtenagentur Jiji. Am Montag waren 1429 neue Corona-Fälle erfasst worden, doppelt so viele wie eine Woche zuvor.

08.13 Uhr - In Tokio, dem Austragungsort der Olympischen Spiele, bereiten sich Krankenhäuser auf die Aufnahme zusätzlicher Covid-19-Kranke vor. Die Zahl der Betten für diese Fälle soll von derzeit 5967 auf 6406 erhöht werden, berichtet der Sender TBS. In der japanischen Hauptstadt hat sich am Montag mit 1429 Fällen die Zahl der täglichen Neuinfektion im Vergleich zum Montag vor einer Woche verdoppelt.

08.04 Uhr - Südkorea startet eine Impfkampagne in Schlüsselbetrieben der Chip-Herstellung und elektronischer Bauteile. Damit sollen Verzögerungen in den weltweiten Lieferketten vermieden werden. Sprecher global agierender Unternehmen wie Samsung Electronics, SK Hynix Inc und LG Display teilen mit, in den Werken sei mit der Impfung der Belegschaft begonnen worden.

06.50 Uhr - In Indien verzeichnet das Gesundheitsministerium 29.689 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das ist der niedrigste Wert seit dem 17. März. Insgesamt wurden rund 31,44 Millionen Ansteckungsfälle registriert, weltweit weisen nur die USA mehr Infektionen auf. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus steigt in Indien um 415 auf 421.832.

05.20 Uhr - Großveranstaltungen nur noch für Geimpfte und Genesene - das ist laut Verband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft der einzige Weg zurück in die wirtschaftliche Normalität. "Im Bereich der Großveranstaltungen und Konzerte gibt es spätestens ab Ende September, wenn jeder ein Impfangebot bekommen hat, nur diesen Weg", sagt Jens Michow, geschäftsführender Präsident des Bundesverbands der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV). Auch das Personal und die Künstler müssten für solche Veranstaltungen dann natürlich geimpft sein. Die Alternative - Veranstaltungen weiterhin nur mit Abstandsgeboten, Maskenpflicht und begrenzter Besucherzahl - ist laut Michow wirtschaftlich nicht machbar.

04.20 Uhr - Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 1545 neue Positiv-Tests. Das sind 362 mehr als am Dienstag vor einer Woche, als 1183 Neuinfektionen gemeldet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 14,5 von 14,3 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 38 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen 24 Stunden auf 91.565. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als 3,75 Millionen Corona-Tests positiv aus.

02.04 Uhr - Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) mahnt zeitnahe Beratungen von Bund und Ländern zur Bekämpfung der Corona-Pandemie an und fordert einen Strategiewechsel. "Wir sollten die nächste Konferenz der Regierungschefs der Länder mit der Kanzlerin vorziehen. Die Corona-Zahlen steigen weiter. Wir müssen jetzt gemeinsame Entscheidungen treffen, wenn wir uns gut auf den Herbst vorbereiten wollen", sagt Schwesig der Zeitung "Rheinische Post" (Dienstagausgabe). Gemeinsam mit der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sei sie der Auffassung, "dass wir einen neuen Corona-Warnwert brauchen, der neben der Inzidenz auch die Auslastung der Krankenhäuser und den Impffortschritt berücksichtigt". Mecklenburg-Vorpommern habe eine solche Corona-Ampel bereits eingeführt.

01.37 Uhr - Angesichts des schleppenden Impftempos verweist Bundesjustizministerin Christine Lambrecht auf die Möglichkeit, Restaurants nur für Geimpfte zu öffnen. "Die Vertragsfreiheit ermöglicht privaten Anbietern wie Gastronomen eine weitgehend freie Gestaltung ihrer Angebote", sagt die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstagausgaben). Wer seinen Gästen einen besonderen Schutz anbieten wolle, könne deshalb auch Angebote machen, die sich nur an Geimpfte richten. Eine Impfpflicht schließt Lambrecht weiter aus. Jedoch solle die Allgemeinheit "nicht mehr auf Dauer für Testkosten aufkommen müssen, wenn Menschen ihre Impfangebote nicht wahrnehmen".

01.00 Uhr - Die Bundesregierung bereitet einem Medienbericht zufolge eine erhebliche Verschärfung der Corona-Reiseauflagen vor. Das Gesundheitsministerium will "eine schnellstmögliche Ausweitung der Test-Pflichten bei Einreise", berichten die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstagausgaben) laut Vorabbericht. Bisher müssen Flugpassagiere und Einreisende aus Hochrisikogebieten einen negativen Corona-Test vorlegen - es sei denn, sie sind vollständig geimpft oder genesen. Künftig will Minister Jens Spahn (CDU) einen Test offenbar unabhängig davon verlangen, aus welchen Gebieten und mit welchen Verkehrsmitteln die Reisenden nach Deutschland kommen, heißt es in dem Bericht. "Die Abstimmung in der Regierung dazu läuft", erklärt eine Sprecherin des Ministeriums. Wie die Zeitungen weiter berichten, sträubt sich bisher im Kabinett vor allem Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) gegen die Pläne, weil die umfassende Testpflicht unverhältnismäßig sei.

00.49 Uhr - Mediziner rechnen bei einer vierten Corona-Welle mit weniger Patienten auf den Intensivstationen als in der jüngsten Hochphase, sehen aber für Kinder aufgrund der langen Isolation zusätzlich die Gefahr mangelnder Abwehr anderer Krankheiten. "Ich bin mir sicher, dass die Zahlen der Patienten auf den Intensivstationen und in den Krankenhäusern bei einer vierten Welle nicht so hoch sein werden wie bei der dritten Welle. Aber es ist noch nicht vorbei", sagt Stefan Kluge, Vorstandsmitglied der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), dem Redaktionsnetzwerk (RND, Dienstag). Das Virus sei in seiner Delta-Variante viel ansteckender als noch vor einem Jahr, weshalb auch nicht alle Regeln - wie etwa das Maskentragen in Supermärkten - aufgehoben werden sollten. "Eine zusätzliche Befürchtung ist, dass es zu einem Nachholeffekt anderer Krankheiten kommt. Aus Großbritannien und den Niederlanden gibt es dazu Berichte, dass sich besonders mehr kleine Kinder als in anderen Jahren mit dem RSV, dem respiratorischen Syncytial-Virus, infizieren", sagt die Leiterin der Klinischen Epidemiologie am Braunschweiger Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Berit Lange. Kämen dazu noch steigende Corona- und Influenza-Infektionen, könne es hier wieder zu Überlastungen des Gesundheitssystems kommen.

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