CFD-BROKER-TEST

CFD-Broker-Test: Das ist Deutschlands beste CFD-Broker

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WKN: A1W61B ISIN: US48583U1079 Kasten Inc

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08.07.2020 - 17:20
19.07.2019 03:30:00

Wer hat das beste ­Angebot für Privatanleger in Sachen CFDs? Und was kostet es? Zwölf bundesweit aktive CFD-Anbieter im großen Check. Von Stephan Haberer, Euro am Sonntag

Das CFD-Universum hat sich binnen eines Jahres geändert. Und zwar grundlegend. Schuld daran: die Beschränkungen, die Bafin und Esma - also deutsche und europäische Bankenaufsicht - den CFD-Anbietern verordnet haben. So weit, so erwartbar. Doch manches, was sich änderte, ist auf den ersten Blick überraschend. So stieg laut einer Studie des Steinbeis Research Center for ­Financial Services die Zahl der CFD-­Konten - und damit auch die Zahl der CFD-Trader - im Verlauf des Jahres 2018 deutschlandweit um immerhin acht Prozent und lag mit 203.192 Konten erstmals über der Marke von 200.000 CFD-Konten.

Eine mögliche Erklärung dafür: Durch die Regulierungen wurde das Verlustrisiko begrenzt. Das könnte CFDs auch für solche Anleger interessant gemacht haben, die zuvor vor den aus ihrer Sicht unkalkulierbaren Ver­lusten zurückschrecken.

Noch erstaunlicher: Die Anzahl der Transaktionen erhöhte sich 2018 gegenüber dem Vorjahr um sage und schreibe 23 Prozent auf aktuell 69 Millionen Transaktionen. Ein Plus von rund 13 Millionen Transaktionen. Andererseits sank das bewegte Basiswertvolumen je Trade mit rund 25 Prozent noch deutlicher. Was dem Umstand geschuldet sein dürfte, dass wegen der geringeren Hebel die zu hinterlegende Margin, sprich Sicherheitsleistung, grundsätzlich gestiegen ist. In absoluten Zahlen wurden 2018 je Trade umgerechnet 22.891 Euro bewegt. Im Jahr zuvor waren es im Schnitt dagegen noch exakt 30.677 Euro gewesen. Unterm Strich sank das insgesamt mittels CFDs ge­handelte Volumen 2018 um acht Prozent auf aktuell 1,559 Billionen Euro.

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Teils heftige Einbrüche


Doch was branchenweit noch recht moderat erscheint, hat bei einigen CFD-Anbietern äußerst kräftige Brems­spuren hinterlassen. So meldete CMC Markets, ein großer börsennotierter CFD-Anbieter aus Großbritannien, für das am 31. März zu Ende gegangene Geschäftsjahr 2018/19 einen Rückgang der Nettoerlöse um 30 Prozent auf 130,8 Millionen britische Pfund. Der Gewinn vor Steuern fiel um 89,5 Prozent von 60,1 Millionen britischen Pfund im Vorjahr auf aktuell 6,3 Millionen. Und auch Plus 500, ein weiterer in Großbritannien börsennotierter CFD-Anbieter, musste bereits im April einen massiven Rückgang bei Kundenzahlen und Umsatz bekannt geben. Beide CFD-Broker machen für die Einbrüche in ihrem CFD-Geschäft die Änderungen durch Esma und Bafin verantwortlich.

Zur Erinnerung: Bereits 2017 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) CFDs mit Nachschusspflicht verboten. Zum 1. August 2018 traten noch weitergehende Beschränkungen der Europäischen Finanz­auf­sichts­behörde Esma in Kraft, um Privatanleger noch stärker vor Risiken im CFD-Geschäft zu schützen.

Auf Seite 2: Die Änderungen im Einzelnen


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