Der norwegische Staatsfonds setzt laut seinem neuen 13F-Filing weiterhin voll auf die Magnificent Seven sowie weitere Big-Caps. Insgesamt war das Portfolio, das die verwaltende Norges Bank der US-Börsenaufsicht SEC meldete, zum 31. Dezember 2025 knapp 935 Milliarden Dollar groß. Gegenüber der letzten Meldung zum 30. Juni 2025 legte der Wert damit um 16,7 Prozent zu. 

Alphabet, Alphabet und dann Nvidia

Die mit Abstand größte Position darin ist Alphabet. Nimmt man den Anteil der A-Shares und C-Shares zusammen, machte die Google-Mutter per 31. Dezember 2025 rund 22,4 Milliarden Dollar aus. Das sind trotzdem nur 2,4 Prozent des Gesamtportfolios. Auf Platz Zwei folgt Nvidia mit 333,7 Millionen Aktien im Wert von 62,2 Milliarden Dollar, dahinter Apple (52,2 Milliarden Dollar), Microsoft (50,7 Milliarden Dollar) und Amazon. Erst die sechstgrößte Position ist mit Broadcom kein Mag-7-Wert, danach folgen Meta und Tesla. Platz 10 der größten Portfoliopositionen belegt dann Eli Lilly mit einem Aktienpaket im Wert von 13,0 Milliarden Dollar.

Alphabet (C) (WKN: A14Y6H)

Diese Aktien sind neu im Fonds

Interessant ist, welche Titel der Vermögensverwalter Norges Bank neu in den Staatsfonds der Skandinavier aufgenommen hat. Dazu gehört allen voran TotalEnergiesmit einer Position in Höhe von 1,9 Milliarden Dollar. Die zwölf weiteren Neueinsteiger im Portfolio bewegen sich in Regionen zwischen 250 Millionen Dollar für Dayforce (die in den Börsenmantel von Ceridian schlüfte) und 126 Millionen Dollar für die SouthState Bank. Auch SAP schafft es mit einem relativ kleinen Anteil von 336.683 Aktien im Wert von 81,8 Millionen Dollar ins Norges-Portfolio.

Deutlich aufgestockt wurde beim Generikahersteller Teva: von 1,8 auf 33,3 Millionen Aktien. Damit ist diese Position nun 1,1 Milliarden Dollar groß.

Teva (WKN: 883035)

DIese Aktien flogen raus

Abgestoßen haben die Norweger dagegen ihren kompletten Anteil an Caterpillarim Wert von 2,17 Milliarden Dollar. Auch die Softwarefirma Ansys musste das Portfoplio verlassen, was 664 Millionen Dollar einbrachte. Weitere prominente Abgänge sind Walgreens, Juniper Networks und die Sneaker-Schuhmarke Skechers.

Relativ hohe Verluste schrieb Norges im zweiten Halbjahr 2025 mit seinen Anteilen an Netflix, deren Portfoliowert um 27 Prozent oder 2,1 Milliarden Dollar auf 5,8 Milliarden Dollar absackte. Auch Comcast fiel um 29 Prozent, was eine Milliarde kostete. Dennoch scheint Norges daran festzuhalten, denn es wurden nur 18 Prozent der Aktien verkauft.

Interessant: Ihre Anteile an Fiserv und Strategy bauten die Norweger sogar um 14 und 19 Prozent auf – obwohl sich die Portfoliowerte der beiden Unternehmen im 2. Halbjahr mehr als halbierten.

Weitere detaillierte Auswertungen der aktuellen 13F-Filings stellen wir gerade in einer Sonderveröffentlichung zusammen, die Ende Februar erscheinen wird. Sie können sich jetzt schon hier dafür registrieren.

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