Aktuell befinden sich Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Co. massiv unter Druck, haben langfristig aber extrem positive Renditen gezeigt. Dies könnte sich in der Zukunft ändern, sagt ein Brancheninsider. Darauf sollten Anleger jetzt achten.
Der Bitcoin steht aktuell an der Börse massiv unter Druck, Anleger liegen aber auf Sicht von 10 Jahren noch immer mehr als 14.000 Prozent mit der Kryptowährung vorne.
Doch ob es auch in Zukunft so außergewöhnliche Renditen geben wird, ist fraglich. So zumindest eine Aussage von Brancheninsider Mike Novogratz von Galaxy Digital.
Deutlich weniger Rendite bei Bitcoin, Ethereum und Co.?
Konkret verriet er im Interview mit CNBC, dass er daran glaube, dass das Zeitalter der Spekulation im Krypto-Sektor vorbei sei. Denn nachdem mehr und mehr institutionelle Anleger in den Markt getreten sind und es nun einen deutlichen Abverkauf gab, könnte sich das Anlegerprofil grundlegend verändern.
Er erklärte: „Privatanleger investieren nicht in Kryptowährungen, weil sie eine jährliche Rendite von 11 % erzielen wollen. Sie investieren, weil sie eine Rendite von 30:1, 8:1 oder 10:1 erzielen wollen.“ Dies würde aber zunehmend der Vergangenheit angehören, zumal Kryptowährungen in Zukunft viel mehr als eigentlich gedachte digitale Brückentechnologie und nicht als Spekulationsobjekt gesehen werden würden.
Unter dem Strich würde das bedeuten: Bei Kryptowährungen sind laut dem Branchenexperten langfristig geringere Renditen zu erwarten, weil sich der Charakter des Assets zunehmend ändern soll.
Jetzt noch in Bitcoin und Co. investieren?
Dies muss allerdings nicht zwangsläufig eine schlechte Nachricht sein – im Gegenteil. Wenn Kryptowährungen sich mehr vom Spekulationsobjekt wegbewegen, dann ist das vor allem eine positive Entwicklung, die für die nachhaltige Existenz der Assets spricht.
Für Anleger kann sich daher, gerade auf den aktuell reduzierten Niveaus, dennoch ein Investment anbieten, denn nur weil sich die Renditen der Vergangenheit nicht wiederholen, heißt es nicht, dass hier keine Gewinne möglich sind.
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