Anlegern bietet sich jetzt die Chance, ganze 36 Monate lang richtig hohe Zinsen zu verdienen. Warum mit diesem Produkt gleich drei Jahre lang satte 7,50 Prozent zu holen sind - und wo die Unterschiede zu Tagesgeld und Festgeld liegen.

Mit einer neuen Aktienanleihe der HSBC auf Hannover Rück können Anleger ab jetzt und in den kommenden 36 Monaten nominell 7,50 Prozent Zinsen pro Jahr verdienen. Wie das geniale Produkt genau funktioniert – und für wen es sicher besser als jedes Festgeld ist.

Nominell 7,50 Prozent Zinsen für drei Jahre sichern

Mit der Aktienanleihe mit der WKN HM3WWS auf den Rückversicherer und DAX-Konzern Hannover Rück erhalten Anleger die Zinsen sicher, bis auf den äußerst unwahrscheinlichen Fall, dass der Emittent, die internationale Bank HSBC, insolvent geht. Sie erhalten das gesamte investierte Kapital zurück, wenn die Aktie der Hannover Rück am Bewertungstag, dem 23. März 2029, auf oder über dem Basispreis von 261,06 Euro notiert. Tut sie das, bekommen Anleger neben den Zinsen auch das investierte Kapital vollständig zurückgezahlt.

Allerdings müssen Anleger dies beachten: Notiert der Kurs der Hannover Rück-Aktie am Bewertungstag unter dem Basispreis, so gilt folgendes, wie die HSBC selbst schreibt: "Liegt der maßgebliche Kurs des Basiswerts am Bewertungstag unter dem Basispreis, wird der Basiswert am Rückzahlungstermin in der durch das Bezugsverhältnis ausgedrückten ganzzahligen Anzahl geliefert. Soweit das Bezugsverhältnis Bruchteile enthält, führen diese zusätzlich zu einer Ausgleichszahlung." In diesem Fall erhalten Anleger also die angelaufenen Stückzinsen und Hannover Rück-Aktien ins Depot, hier konkret drei Stück, zuzüglich einer Ausgleichszahlung von 0,8305 mal Kurs am Bewertungstag.

Hier geht es direkt zum neuen Produkt der HSBC

Doch wie ist diese Aktienanleihe etwa im Vergleich zum Festgeld einzuordnen?

Für wen lohnen sich die hohen Zinsen mit Hannover Rück?

Wichtig: Die Hannover Rück hat nichts mit der Aktienanleihe zu tun und die Zinsen werden auch nicht vom Rückversicherer gezahlt. Der Emittent HSBC hat einfach ein Produkt entwickelt, welches sich auf den Basiswert der Hannover Rück-Aktie bezieht.

Sollten Anleger die Zinskonditionen bei Tages- und Festgeld unattraktiv finden, dann kann sich eine Aktienanleihe als Alternative lohnen. Dabei müssen Anleger berücksichtigen, dass eine Aktienanleihe deutlich riskanter ist als Tages- oder Festgeld. Denn anders als auf dem Festgeldkonto können sie auch einen Verlust einfahren – falls die Aktie am Bewertungstag unter dem Basispreis notiert und der Puffer, den die Zinsen bilden, aufgebraucht wird. Allerdings sprechen fundamentale Argumente dagegen: Die Hannover Rück verfügt über eine exzellente Marktposition, der Konzern zählt zu den Top-Spielern in der Branche weltweit. Das Papier gilt als eines der solidesten im DAX.

Auf der anderen Seite fallen die Zinsen bei der Aktienanleihe mit 7,50 Prozent pro Jahr deutlich höher aus als bei allen Tagesgeld- oder Festgeldangeboten. Zudem sind sie für drei Jahre festgeschrieben. Im Gegensatz zu einem Aktionär der Hannover Rück muss der Anleger bei der Aktienanleihe allerdings auf die Dividende verzichten und der Gewinn ist auf die Höhe der Zinsen nach drei Jahren begrenzt.

Deshalb kann sich diese Aktienanleihe als Tagesgeld- oder Festgeld-Alternative lohnen, sofern Anleger das höhere Risiko eingehen. Wer lieber auf herkömmliches Tagesgeld und Festgeld-Angebote setzen möchte, der schaut sich im BÖRSE ONLINE Tagesgeld-Vergleich oder im BÖRSE ONLINE Festgeld-Vergleich um.

Was Anleger noch wissen sollten

Bei den dargestellten Wertpapieren handelt es sich um Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Basiswertes sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Eine ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (den endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument (“Prospekt”)) zu entnehmen. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Produkte, die nicht einfach sind und schwer zu verstehen sein können.