Anlegern bietet sich jetzt die Chance, 24 Monate lang richtig hohe Zinsen zu verdienen. Warum mit diesem Produkt gleich zweimal satte Prozente drin sind und wo die Unterschiede zu Tagesgeld und Festgeld liegen.
Mit einer neuen Aktienanleihe der HSBC auf SAP können Anleger ab jetzt und in den kommenden 24 Monaten 7,9 Prozent Zinsen pro Jahr verdienen. Wie das geniale Produkt genau funktioniert – und für wen es sicher besser als jedes Festgeld ist.
Geniale Zins-Chance mit der SAP-Aktie
Bei einer Aktienanleihe erhalten Sparer und Anleger auf jeden Fall die Zinsen - außer im äußerst unwahrscheinlichen Fall, dass der Emittent insolvent gehen sollte. Die nominell 7,90 Prozent pro Jahr mit der Anleihe sind also so gut wie sicher. Ob Anleger auch das investierte Kapital vollständig oder lediglich zum Teil wiederbekommen, darüber entscheidet der Kurs der SAP-Aktie.
Zwei Fälle gibt es: Liegt der Kurs der SAP-Aktie am Bewertungstag (20. Januar 2028) auf oder über dem Basispreis von 185,93 Euro, dann erhalten Anleger ihr gesamtes Kapital zuzüglich den aufgelaufenen Stückzinsen zurück.
Sollte die Aktie am Bewertungstag jedoch unter dem Basispreis liegen, so gilt Folgendes: "Liegt der maßgebliche Kurs des Basiswerts am Bewertungstag unter dem Basispreis, wird der Basiswert am Rückzahlungstermin in der durch das Bezugsverhältnis ausgedrückten ganzzahligen Anzahl geliefert. Soweit das Bezugsverhältnis Bruchteile enthält, führen diese zusätzlich zu einer Ausgleichszahlung", wie die HSBC selbst schreibt.
Und hier geht es direkt zur neuen Aktienanleihe
Hohe Zinsen im Vergleich zum Tagesgeld und Festgeld
Doch lohnt sich diese Aktienanleihe für Anleger und Sparer wirklich und wo liegen die Unterschiede zum Tagesgeld oder Festgeld?
Wichtig: SAP selbst hat nichts mit der Aktienanleihe zu tun und die Zinsen werden auch nicht vom Software-Konzern gezahlt. Der Emittent HSBC hat ein Produkt entwickelt, welches sich auf den Basiswert der SAP-Aktie bezieht.
Was Zinsjäger wissen müssen: Bei einer Aktienanleihe sollte man bedenken, dass damit keine Dividendenzahlung verbunden ist. Dies ist ein Nachteil gegenüber der Aktie. Dafür gibt es in der Regel höhere Zinsen als durch die Ausschüttung. Und: Der maximale Gewinn ist auf die Höhe der Zinszahlung begrenzt. Sollte die SAP-Aktie in den kommenden 24 Monaten über den so genannten Outperformance-Punkt steigen, so wäre das Direktinvestment in die Aktie die bessere Wahl. Der Vorteil der Aktienanleihe: Die Zinsen wirken als Sicherheitspuffer, denn sie werden in jedem Fall gezahlt. So machen Anleger mit der Aktienanleihe erst unterhalb der so genannten Verlustschwelle tatsächlich Minus. Outperformancepunkt und Verlustschwelle verändern sich laufend ein wenig, je nachdem, wo genau die Aktienanleihe notiert. Die aktuellen Stände finden Anleger hier.
Insgesamt ist eine Aktienanleihe also riskanter als Tagesgeld oder Festgeld. Zudem sind Anleger bei der Aktienanleihe den Schwankungen der Börse ausgesetzt. Allerdings sind die Zinsen viel höher. Anleger, die mehr verdienen wollen, können eine Aktienanleihe also als Ergänzung zu Tagesgeld oder Festgeld sehen. Keinesfalls sollte man sein Tagesgeld und Festgeld komplett auflösen, um in eine Aktienanleihe zu investieren.
Und falls die Aktienanleihe nichts für Sie ist: Im BÖRSE ONLINE Tagesgeld-Vergleich und im BÖRSE ONLINE Festgeld-Vergleich finden Sparer stets die optimalen Angebote.
Das sollten Sie auch noch wissen
Bei den dargestellten Wertpapieren handelt es sich um Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Basiswertes sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Eine ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (den endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument (“Prospekt”)) zu entnehmen. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Produkte, die nicht einfach sind und schwer zu verstehen sein können.
Lesen Sie auch
KI-Konkurrenz schickt SAP-Aktie auf Talfahrt: Ist der Softwarekonzern jetzt ein Schnäppchen?