Mit einem smarten Zinsprodukt auf Mercedes kassieren Anleger 9,50 Prozent Zinsen für gleich zwei Jahre. Das liegt weit über der Dividendenrendite. Wie das funktioniert - und für wen sich der Zinsturbo gerade jetzt auszahlen kann.
Mit einer neuen Aktienanleihe auf Mercedes von HSBC können Anleger und Sparer jetzt in den kommenden 24 Monaten 9,50 Prozent Zinsen pro Jahr verdienen. Mit einem solchen Produkt verzichten sie zwar auf die Dividende, kassieren dafür aber überaus attraktive Zinsen. Für wen sich das gerade jetzt lohnen kann.
9,50 Prozent pro Jahr – weit über Dividendenrendite
Bei einer Aktienanleihe kaufen Anleger nicht die Aktie selbst an der Börse. Wer ein solches Wertpapier besitzt, kassiert keine Dividende, sondern Zinsen. Bei der neuen Aktienanleihe von HSBC mit der WKN HM2LDG sind es satte 9,50 Prozent pro Jahr. Die Zinsen gibt es hier gleich für zwei Jahre und sie sind sicher – außer im äußerst unwahrscheinlichen Fall, dass der Emittent insolvent geht.
Beim Produkt auf Mercedes sind Zinsen und Aktienanleihe besonders attraktiv: Wegen der Branchenkrise und zuletzt schwacher Ergebnisse hat der schwäbische Premium-Autobauer soeben die Dividende für das Jahr 2025 von 4,30 Euro auf 3,50 Euro gekürzt. Die Dividendenrendite liegt derzeit um sechs Prozent. Die Aktienanleihe bringt mit 9,50 Prozent Zinsen also um über die Hälfte mehr.
Diese Zinsen sind wie gesagt sicher. Anleger sollten aber dies beachten: Am Bewertungstag der Aktienanleihe, dem 17. Februar 2028, muss die Mercedes-Aktie auf oder über dem Basispreis von 55,83 Euro notieren. Dann erhalten sie neben den Zinsen auch ihr investiertes Kapital vollständig zurück.
Hier geht es direkt zum neuen Produkt von HSBC
Aber was passiert, wenn der Kurs der Mercedes-Aktie am Bewertungstag unter dem Basispreis steht?
Zinsen mit Mercedes – Aktie, Anleihe oder doch lieber Festgeld?
Wichtig zu wissen ist, dass Mercedes nichts mit der Aktienanleihe zu tun hat. Die Zinsen werden auch nicht vom Autokonzern gezahlt. Der Emittent HSBC hat einfach ein Produkt entwickelt, welches sich auf den Basiswert der Mercedes-Aktie bezieht.
Ein entscheidender Punkt dabei: Sollte der Kurs der Mercedes-Aktie am Bewertungstag unter dem Basiskurs liegen, passiert Folgendes, wie der Emittent HSBC selbst schreibt: „Liegt der maßgebliche Kurs des Basiswerts am Bewertungstag unter dem Basispreis, wird der Basiswert am Rückzahlungstermin in der durch das Bezugsverhältnis ausgedrückten ganzzahligen Anzahl geliefert. Soweit das Bezugsverhältnis Bruchteile enthält, führen diese zusätzlich zu einer Ausgleichszahlung.“
Bedeutet im Klartext: Die Zinsen bekommen Anleger trotzdem, das investierte Geld gibt es aber nicht in bar zurück, sondern stattdessen Mercedes-Aktien ins Depot. Zusätzlich gibt es noch einen Ausgleich in bar. Ganz konkret werden 17 Mercedes-Aktien ins Depot gebucht plus eine Restzahlung von 0,9115 mal Kurs am Bewertungstag. So kann es unter Umständen zu einem Verlust kommen, wenn der Kurs unter eine gewisse Schwelle fällt. Das Gute an der Aktienanleihe: Die sicheren Zinsen bieten einen Puffer gegen Verluste.
Wem das Risiko zu hoch ist, der greift lieber zu Tages- oder Festgeld. Die besten Angebote finden Sparer im BÖRSE ONLINE Tagesgeld-Vergleich und im BÖRSE ONLINE Festgeld-Vergleich.
Zudem kann die Mercedes-Aktie durchaus höhere Kurschancen bieten, wenn die Krisen- und Sparmaßnahmen des Managements in Stuttgart greifen. Für Anleger bedeutet dies: Wer richtig attraktive Zinsen will und einen Sicherheitspuffer möchte, der setzt auf die Aktienanleihe. Wer mehr Kursgewinne einfahren will und dafür bereit ist, voraussichtlich weniger Dividende zu kassieren und deutlich höheres Risiko einzugehen, der kauft die Mercedes-Aktie direkt. Und wer es ganz sicher haben will, geht ins Tages- oder Festgeld.
Was Anleger noch wissen sollten
Bei den dargestellten Wertpapieren handelt es sich um Inhaberschuldverschreibungen. Der Anleger trägt grundsätzlich bei Kursverlusten des Basiswertes sowie bei Insolvenz der Emittentin ein erhebliches Kapitalverlustrisiko bis hin zum Totalverlust. Eine ausführliche Darstellung möglicher Risiken sowie Einzelheiten zu den Produktkonditionen sind den Angebotsunterlagen (den endgültigen Bedingungen, dem relevanten Basisprospekt einschließlich etwaiger Nachträge dazu sowie dem Registrierungsdokument (“Prospekt”)) zu entnehmen.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Mercedes-Benz.